Erste Eigenkreation, die zweite
Meine erste Seife nach eigenem Rezept war gesiedet und sah äußerst zufriedenstellend aus. Was ich mich aber fragte: wie sieht die eigentlich in natura aus? Also so ganz ohne Farbe und Duft? Düfte können ja auch färben …
Diese Frage ließ sich relativ einfach beantworten. Ich musste halt noch mal eine sieden, die nicht gefärbt und beduftet wurde. Wäre man schlau gewesen, hätte man eine Seife abfüllen können, bevor man Farbe und Duft unterrührt, dann bräuchte man nicht extra noch mal ran. Aber hinterher ist man ja immer schlauer. Außerdem ist jedweder Grund zum Seifesieden willkommen, wenn das Virus creativus saponis erst mal ausgebrochen ist.
Die Zusammensetzung also wie beim letzen Mal:
- Fette: Babassuöl, Sheabutter, Olivenöl, Avocadoöl, Rizinusöl, Rapsöl
- 15% LU
- Farbe: —
- Duft: —
Bei dieser Gelegenheit konnte ich sogar einige neue Einzelformen einweihen. Freu

Der Seifenleim wurde wieder schön gelb, was mich zu der Frage brachte, welche Farben der überhaupt annehmen kann. Für weiße Seife müsste es doch auch in weiß gehen, oder?
Nach zwei Tagen konnte ich - Gefrierschrank sei dank - ausformen. Und die neuen Formen haben echtes Lieblingsformen-Potential.

Auch ohne Farbe und Duft sieht die Seife toll aus. Die Farbe ist auf dem Bild oben ganz gut wiedergegeben.
Draußen in der Sonne wirkt sie heller:

Nun ging es ans Überlegen, welches Seifenexperiment von meiner »Tapete« als nächstes dran kommen sollte … Immer diese Entscheidungen …