»Nautic Cloud«

Alle Jahre wieder …

steht ein Forengeburtstag an. So auch dieses Jahr und bei dem diesjährigen Thema »Lieblingsseifen« musste ich einfach mitmachen.

Aber welche war nun eigentlich meine Lieblingsseife …

Eigentlich gibt es keine erklärte Lieblingsseife. Ich habe inzwischen mehrere Rezepte, die ich immer wieder gerne siede, weil damit für mich tolle Seifen entstehen.

Bei der Optik sieht es ähnlich aus. Ich mag schlichte Seifen genauso gerne wie aufwändig gestaltete. Allerdings gibt es tatsächlich einen Lieblings-Swirl, den ich schon mehrfach versucht habe, den »Taiwan-Swirl«.

Nun wollte es der Zufall, dass ich eine Seife im Taiwan-Swirl geplant hatte, in grün, violett und weiß. Lediglich der Duft stand noch nicht 100-prozentig fest, angedacht war aber das PÖ »Flieder«. Damit wären auch die Kriterien Lieblingsfarbe und Lieblingsduft erfüllt gewesen.

Nur würde diese Seife nicht rechtzeitig fertig werden, da sie erst ein oder zwei Tage vor dem Stichtag entstehen würde, und Seifen mit diesem Rezept es erfahrungsgemäß nicht unbedingt eilig haben, aus der Form zu kommen.

Also beschloss ich kurzerhand, beim anstehenden Siedertreffen eben einen zweiten Taiwan-Swirl zu fabrizieren, Zeit genug würde ich dort haben.

Damit war das Rezept gewählt: Meine »White Cloud« in Variante III.

Die Farben behielt ich bei, suchte nur andere Nuancen von violett und grün aus, nämlich »Exquisite Jade« und »Purple Passion«.

Da ich Sheabutter und Babassuöl unraffiniert verwendet wollte, was einen leichten Stich ins creme-farbene bewirkt hätte, kam neben den Micas für die farbigen Teile ausnahmsweise mal Titandioxid für den weißen Teil zum Einsatz.

Der Duft war wie so oft am schwierigsten zu finden. Die Düfte, die mir gut gefallen, neigen meist zu mehr oder weniger schnellem Andicken, was für einen Swirl eher kontraproduktiv ist.

Schließlich kam ich auf die Idee, wenn schon die andere Seife einen Blumenduft bekam, doch einen angenehmen Herrenduft zu verwenden. Und so wurde es das PÖ »Nautic«.

In der Hoffnung, die Seife vielleicht doch etwas schneller aus der Form holen zu können, kam noch etwas Kochsalz dazu, und natürlich die inzwischen übliche Zitronensäure.

Zum ersten Mal hieß es für mich: einpacken! Topf, Laugenkännchen, Sieb, … und was ich noch so brauchte.

Um das »Packmaß« etwas zu veringern, bereitete ich die Laugenflüssigkeit schon vor, wog sie ab und löste Salz und Zitronensäure darin auf. Ebenso sammelte ich die abgewogenen flüssigen Öle in einem Behälter, sodass ich nur noch die festen Fette vor Ort würde abwiegen müssen.

Beim Siedertreffen selbst konnte ich mich dann in Ruhe an meine Seife machen. Und es klappte hervorragend. Kein Klaus weit und breit und der Taiwan sah in der Form schon mal gelungen aus. Ich war sehr zufrieden!

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Wieder zu Hause konnte ich nach ein paar Tagen den Block ausformen und schneiden. Beim Anblick der geschnittenen Seifenstücke wich die Zufriedenheit einem Gefühl von großer Freude.

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Das war der beste Taiwan-Swirl, den ich bisher produziert hatte!

Selbstverständlich musste der unbedingt auch im Forum vorgestellt werden:

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Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert!


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